{"id":112,"date":"2015-11-12T12:33:45","date_gmt":"2015-11-12T11:33:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/?page_id=112"},"modified":"2016-01-15T15:11:25","modified_gmt":"2016-01-15T14:11:25","slug":"patagonien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/reiseberichte\/patagonien\/","title":{"rendered":"Patagonien"},"content":{"rendered":"<div class=\"article-header sc boxy\" data-role=\"header\">\n<div class=\"article-title-wrap\">\n<h1 class=\"article-title entry-title\">Eine Fotoreise zum Ende der Welt<\/h1>\n<p><em><strong><a href=\"http:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/bildergalerien\/patagonien-bildergalerie\/\">Zur Bildergalerie<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"article-content sc pp-img-protect-clicks\" data-role=\"content\">\n<p>Im M\u00e4rz 2012 war ich zusammen mit meiner Tochter, <a title=\"Marion Hogl Natur- und Portraitfotografie\" href=\"http:\/\/www.seh-stern.com\" target=\"_blank\">Marion Hogl<\/a> GDT, auf Fotopirsch in Patagonien. Nach\u00a0 13-st\u00fcndigem Flug von M\u00fcnchen nach Buenos Aires in Argentinien, legten wir in dieser interessanten Stadt zun\u00e4chst\u00a0 einen Erholungstag\u00a0 ein mit interessanten Eindr\u00fccken von der Altstadt und dem\u00a0Tangoviertel.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag sind wir bei einer Flugzeit von 3 \u00bd Stunden in El Calafate \/Patagonien \u00a0\u00a0gelandet. Dort wurden wir von unserem Guide Diego Punta Fern\u00e1ndez und dem Fahrer Martin Grosso empfangen. Die beiden brachten uns mit dem Auto in\u00a0 das vier Fahrstunden entfernte\u00a0\u00a0 \u00d6rtchen El Chalten, welches unterhalb des Fitz Roy Massivs (3406 mtr.) und des Cerro Torre (3133 mtr.) liegt.<\/p>\n<p>Wir verbrachten\u00a0 vier Tage in dieser Gegend mit faszinierenden Ausblicken auf die markanten Berge\u00a0 Fitz Roy und Cerro Torre.\u00a0 Wir erlebten sch\u00f6ne\u00a0 Sonnenaufg\u00e4nge mit \u00fcberw\u00e4ltigenden Lichtverh\u00e4ltnissen und Lichtstimmungen. Das Gleiten \u00a0eines Kondors ( 3,60 mtr. Spannweite) \u00fcber dem Las Vueltas River Tal war f\u00fcr mich\u00a0 ein beeindruckendes Erlebnis. W\u00e4hrend unserem Aufenthalt zeigten sich die Senga-S\u00fcdbuchen\u00a0\u00a0in ihrem\u00a0 herbstlichen purpurroten Herbstlaubkleid.<\/p>\n<p>Nach ein paar Tagen mit \u00a0wechselhaftem Wetter wagten wir fr\u00fchmorgens an unserem Abreisetag, mit\u00a0Stirnlampe ausger\u00fcstet, eine 2 \u2013st\u00fcndige\u00a0 Bergwanderung\u00a0 zum Lake Capri, welcher unmittelbar am Fu\u00dfe des Fitz Roy liegt.\u00a0 Unsere Freude war gro\u00df als wir dort\u00a0\u00a0einen traumhaften Sonnenaufgang erlebten. Das\u00a0Bergmassiv des Fitz Roy erstrahlte\u00a0in einem roten Licht. Der anstrengende Aufstieg und das fr\u00fche Aufstehen waren\u00a0schnell vergessen und die M\u00fchen wurden reichlich belohnt. Wir haben\u00a0die beeindruckende Szenerie der Morgenr\u00f6te mit \u00a0der aufgehenden Sonne \u00a0genossen und diese in Bildern festgehalten. Dieser Morgen war ein sch\u00f6ner Abschied aus diesem\u00a0Teil\u00a0von \u00a0Patagonien.<\/p>\n<p>Der Weg\u00a0 f\u00fchrte uns zur\u00fcck nach El Calafate, wo wir\u00a0noch das Laguna Numez Wildlife Reserve\u00a0 besuchten. Dort bekamen wir den chilenischen Flamingo, die Schwarzkopfruderente,\u00a0 Magellang\u00e4nse, Chrested-Enten und den Coscoroba-Schwan \u00a0zu sehen.<\/p>\n<p>Am Folgetag\u00a0 besuchten wir den am s\u00fcdlichen Arm des Lago Argentino gelegenen, riesigen und noch st\u00e4ndig wachsenden, 30 km langen \u00a0\u00a0Perito Moreno Gletscher (258 km<sup>2<\/sup>). Leider war\u00a0 uns das Wetter\u00a0 \u00a0nicht \u00a0gut gestimmt; tief h\u00e4ngende Wolken\u00a0 lie\u00dfen das gl\u00e4nzend blaue\u00a0 und kalbende Eis nicht in vollem Licht erscheinen. Die Gletscherzunge zum Lago Argentino erreicht eine H\u00f6he bis zu etwa 50 \u2013 60 Meter. Diese\u00a0 d\u00fcstere Stimmung hatte jedoch auch seinen Reiz und\u00a0 bescherte uns\u00a0bleibende Eindr\u00fccke.<br \/>\nMit einer zweist\u00fcndigen Gletscherwanderung \u00a0in dem, \u00a0im Parque\u00a0 Nacional\u00a0 Los Glaciares, \u00a0gelegenen, mehrere hundert km langen \u00a0Viedma Gletscher ( 902 km<sup>2<\/sup>) beendeten wir unseren Besuch im argentinischen\u00a0 Patagonien.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es von El Calafate\u00a0mit dem Auto in den Torres del Paine National Park in Chile.\u00a0 Nach einer 4-st\u00fcndigen Fahrt durch unglaublich abwechslungsreiche Landschaft nahmen wir an der Grenzstation zwischen Argentinien und Chile unseren chilenischen Guide Claudio Silva in Empfang.\u00a0 Er begleitete uns w\u00e4hrend \u00a0der n\u00e4chsten sechs Tage\u00a0 in diesem Nationalpark.<\/p>\n<p>Wir erlebten dort\u00a0eine unb\u00e4ndige Natur in herbstlichem Licht. Die Granitmassive des\u00a0Torres del Paine (3050 mtr.) mit den drei in den Himmel ragenden Granitt\u00fcrmen, den Torres del Paine-Spitzen, sowie der Cuernos del Paine wurden uns in alerischem\u00a0\u00a0Morgenlicht pr\u00e4sentiert. Die Gipfel schienen wie \u00a0zum Gl\u00fchen gebracht. Der\u00a0 Torres del Paine Nationalpark mit den genanten \u00a0Gipfeln, als s\u00fcdlichste Berge der Anden, wird wohl zu Recht als einer der sch\u00f6nsten Nationalparks von S\u00fcdamerika \u00a0beschrieben.<br \/>\nW\u00e4hrend unserem Aufenthalt bereiteten\u00a0uns beim Fotografieren die \u00a0immer-w\u00e4hrenden starken Winde oftmals\u00a0Probleme.<\/p>\n<p>Die Weite Patagoniens\u00a0 mit den Criollos-Wildpferden und eine Begegnung\u00a0 mit einem Gaucho mit Pferd und Hund, als Inbegriff von Freiheit und Abenteuer, \u00a0rundeten unsere Eindr\u00fccke ab.<br \/>\nDas Land ist von Einsamkeit in urspr\u00fcnglicher Natur gepr\u00e4gt.<br \/>\nErg\u00e4nzt wurden unsere Erlebnisse durch Begegnungen mit der s\u00fcdamerikanischen Tierwelt. Wir begegneten Guanakos, Pampasfuchs, Darwin-Nandu (Choique), Grau- und Rotfuchs sowie vielen V\u00f6gel wie Schopf-Karakara, Chimango-Karakara, L\u00e4rchenst\u00e4rling und Blaubussard.<br \/>\nAuch im chilenischen Teil\u00a0 Patagoniens sind die gro\u00dfen Gletscher vertreten. Der 17 km lange Grey-Gletscher kalbt in den Lago Grey, auf welchem wir eine Bootsfahrt bis zu der etwa 4 km breiten und 25-30 Meter hohen\u00a0 Abbruchkante unternahmen.<br \/>\nLeider war es uns auf unserer Reise \u00a0nicht verg\u00f6nnt, den Puma zu Gesicht\u00a0zu bekommen.<\/p>\n<p>Nach den gro\u00dfartigen Eindr\u00fccken\u00a0 dieses von Einsamkeit\u00a0 in\u00a0 urspr\u00fcnglicher Natur gepr\u00e4gten Landteils\u00a0\u00a0besuchten wir zum Abschluss noch die Hafenstadt\u00a0 Puerto Natales. Neben dem fotogenen alten Fischerhafen pr\u00e4sentierten sich uns dort\u00a0 Schwarzhalsschw\u00e4ne,\u00a0Haubentaucher und Magellan-Austernfischer.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck \u00fcber El Calafate und Buenos Aires, \u00a0ist eine\u00a0 gro\u00dfartige und unvergessliche Reise zu Ende gegangen. Mit Wehmut traten wir die Heimreise von S\u00fcdamerika nach Deutschland an. Geblieben sind herrliche Erinnerungen mit sch\u00f6nen \u00a0Bildern im Gep\u00e4ck.<\/p>\n<p><em><strong><a href=\"http:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/bildergalerien\/patagonien-bildergalerie\/\">Zur Bildergalerie<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Fotoreise zum Ende der Welt Zur Bildergalerie Im M\u00e4rz 2012 war ich zusammen mit meiner Tochter, Marion Hogl GDT, auf Fotopirsch in Patagonien. Nach\u00a0 13-st\u00fcndigem Flug von M\u00fcnchen nach Buenos Aires in Argentinien, legten wir in dieser interessanten Stadt zun\u00e4chst\u00a0 einen Erholungstag\u00a0 ein mit interessanten Eindr\u00fccken von der Altstadt und dem\u00a0Tangoviertel. Am n\u00e4chsten Tag &hellip; <a href=\"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/reiseberichte\/patagonien\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Patagonien<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":110,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"page-templates\/full-width.php","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/112"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=112"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/112\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":932,"href":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/112\/revisions\/932"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/110"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.naturfotografen-online.de\/jbitzer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}