23.-26.10.2022
Schon immer war ich einmal neugierig auf die Gemsen in den Vogesen. Bewusst schreibe ich Gemsen in diesem Beitrag auch wenn es nach der Rechtschreibung falsch ist, da ich damit aufgewachsen bin und mich nicht an Gämsen gewöhnen kann. Als Bildunterschriften habe ich dann doch Gämsen gewählt.
Nach studieren einiger Beiträge im Internet zu diesem Thema entschloss ich mich kurzerhand einige Tage dahin zu fahren. Leider war der Campingplatz in La Bresse schon geschlossen und ich quartierte mich mit meinem Wohnwagen in Breisach auf dem Campingplatz ein. Das ist nicht ganz ideal, da ich jeden Tag 70 Kilometer fahren musste. Die Wettervorhersage war nicht ganz schlecht und so hoffte ich auf einige gute Bilder.
Leider war es dann doch nicht so gut. Jeden Tag hatte ich starken Wind, für meine Verhältnisse schon Sturm und sehr dichten Nebel. Nach einigen Beiträgen im Internet ist es anscheinend kein Problem auf den Le Hohneck zu fahren und sofort Gemsen zu sehen. Das mag vielleicht in den Sommermonaten so sein, doch bei mir traf das nicht zu. Vielleicht war auch das Wetter für die Tiere zu schlecht. Nach vielen Kilometern herumlaufen und beobachten, konnte ich Gemsen sehen. Vor allem im Nebel. Ab und zu lichtete sich der Nebel und es wurde heller. Die Tiere haben bestimmte Einstände an denen ich sie immer wieder antreffen konnte. Dadurch gelangen, trotz den nicht idealen Wetterbedingungen, immer wieder einige Bilder.
Erwähnenswert ist auch die Landschaft rund um den Le Hohneck. Die Herbstfarben luden dazu ein diese und die Felsformationen zu fotografieren.
Unterm Strich war ich zufrieden und werde mir das Ganze im Frühjahr/Sommer noch einmal ansehen.
Lac du Schiessrothried, Vogesen, Frankreich
Martinswand, Col de la Schlucht, Vogesen, Frankreich
Martinswand, Col de la Schlucht, Vogesen, Frankreich
Martinswand, Col de la Schlucht, Vogesen, Frankreich
Martinswand, Col de la Schlucht, Vogesen, Frankreich
Martinswand, Col de la Schlucht, Vogesen, Frankreich
Landschaft bei Le Hohneck, Vogesen, Frankreich
Landschaft bei Le Hohneck, Vogesen, Frankreich
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämsen (Rupicapra rupicapra) im Biotop
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämsen (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämsen (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämsen (Rupicapra rupicapra) im Biotop
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Martinswand, Col de la Schlucht, Vogesen, Frankreich
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Gämse (Rupicapra rupicapra)
Kolkrabe (Corvus corax)
Landschaft bei Le Hohneck, Vogesen, Frankreich
Landschaft bei Le Hohneck, Vogesen, Frankreich
Martinswand, Col de la Schlucht, Vogesen, Frankreich
Unter Naturfotografen sind die Murmeltiere am Großglockner sehr bekannt. Es gibt in den Alpen wohl kaum eine andere Location wo es möglich ist Murmeltiere so problemlos zu fotografieren. In vielen Fremdenführern und Beschreibungen zur Großglocknerstraße wird sogar explizit darauf hingewiesen. Schon im letzten Jahr, im September, besuchte ich die Murmeltiere. Es waren 2 herrliche Tage an denen ich sehr schöne Erlebnisse hatte. Ich konnte sehr viele Bilder von den Murmeltieren bekommen. Da man vor Ort Übernachtungsmöglichkeiten hat ist es sehr bequem einige Tage bei den Murmeltieren zu verbringen. Ein Aufzug im Gebäude des Panoramarestaurants bringt den Besucher schon auf die Höhe der Murmeltiere.
Natürlich ist es bei vielen „echten“ Naturfotografen verpönt Bilder von solchen Handzahmen Tieren zu machen. Da wird lieber eine Reise nach Afrika gebucht um die „wilden“ Tiere abzulichten. Oder irgendwo eine Hide gemietet von welcher aus angefütterte, wilde Tiere oder Vögel problemlos fotografiert werden können.
Für mich ist diese Möglichkeit am Großglockner immer eine Reise wert. Selbst renommierte Naturfotografen veranstalten bei den Murmeltieren Workshops, weil es eben sehr einfach ist die Murmeltiere zu fotografieren und die Teilnehmer sehr sicher zu schönen Bildern kommen.
Es ist nicht ganz einfach die Murmeltiere in einem einigermaßen intakten Umfeld abzulichten. Durch die vielen Besucher sieht es auf dem Murmetierplateau nicht besonders fotogen aus. Einige Besucher füttern die Murmeltiere mit Erdnüssen in der Schale. Da bleibt natürlich viel Dreck liegen. Wenn man sich den ganzen Tag bei den Murmeltieren aufhält gibt es viele Gelegenheiten um diese so zu fotografieren dass es mit dem Umfeld natürlich aussieht.
Im Juli dieses Jahres war ich wieder bei den Murmeltieren am Großglockner. Ziel war diesmal die jungen Murmeltiere beim spielen zu fotografieren. Vorweg genommen klappte dies dann nicht, da ich sehr wenige Jungtiere sah und wenn dann nur in der Nähe oder am Höhleneingang.
Neben den Murmeltieren ist die Landschaft sehr fotogen. Viele Blumen waren auf den Wiesen zu sehen und es boten sich einige Möglichkeiten um sie zu fotografieren. Die Bilder 2022 wurden mit der Canon EOS R5 und RP aufgenommen. Als Objektive wurde das RF 100-500 mm und das RF 4/24-105 mm eingesetzt.
Die folgenden Bilder sind im genannten Zeitraum entstanden. Weiter unten habe ich Bilder aus dem letzten Jahr vom September hinzugefügt. Die Reihenfolge der Bilder entspricht der Aufnahmezeit.
11. – 14.7.2022
Unterwegs im Großglockner-Gebiet
Unterwegs im Großglockner-Gebiet
Türkenbund (Lilium martagon)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpendohle (Pyrrhocorax graculus)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota) Jungtier
Alpenmurmeltier (Marmota marmota) Jungtier
Alpendohle (Pyrrhocorax graculus)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota) Jungtier
Alpenmurmeltier (Marmota marmota) Jungtiere
Alpenmurmeltier (Marmota marmota) Jungtiere
Alpenmurmeltier (Marmota marmota) Jungtiere
Alpenmurmeltier (Marmota marmota) Jungtier
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota) wird gefüttert
Alpenmurmeltier (Marmota marmota) wird gefüttert
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Alpenmurmeltier (Marmota marmota)
Heiligenblut am Großglockner
Heiligenblut am Großglockner
Heiligenblut am Großglockner
Heiligenblut am Großglockner
Großglockner Hochalpenstraße, Landschaft mit Großglockner
Großglockner Hochalpenstraße, Landschaft mit Großglockner
31.8. – 2.9.2021
Die Bilder 2021 wurden mit den Kameras Canon EOS R6 und der RP aufgenommen. Es wurden die Objektive Sigma 150-600 mm Contemporary und das Canon EF 4/17-40 mm eingesetzt. Für die Makroaufnahmen kam das EF 2,8/100 mm Makro zum Einsatz.
Nun habe ich mich mit der neuen Funktion der EOS R7, dem RAW-Burst-Modus, etwas intensiver beschäftigt. Ich befinde mich noch in der Anfangsphase und möchte meine bisherigen Erkenntnisse zum besten geben.
Über den Meüpunkt 6 im roten Menü kann der RAW-Burst-Modus ein- und ausgeschaltet werden. Er bietet die Möglichkeit, einen Vogel welcher von einem festen Punkt abfliegt schon aufzunehmen so lange er sitzt (natürlich auch andere Motive die aus dem Ruhezustand beschleunigen). Dazu muss der Auslöser halb gedrückt werden damit die Kamera aktiv ist. Ideal ist dabei ein Kabelauslöser, da es ja einige Zeit dauern kann bis der Vogel abfliegt. Es werden dabei kontinuierlich eine halbe Sekunde lang Bilder in der schnellen Bildfolge von 30B/s aufgezeichnet, die aber nur im Buffer sind und noch nicht gespeichert werden. Folgt dann die Auslösung indem man den Auslöser vollends durchdrückt, werden die Bilder im Buffer mit gespeichert. Sehr gut dabei ist , dass diese Bilder auch im RAW-Modus gespeichert werden. So hat man bis zu 16 Bilder aus dem Buffer und damit immer eine vollwertige RAW-Datei. Der RAW-Burst-Modus funktioniert natürlich auch im Videomodus.
Die Menüeinstellungen zeige ich unten in den Bildern Menü 1-5. Im Menü 6 habe ich den RAW-Burst-Modus auf ein Menü von MyMenü gelegt umd schneller damit zu arbeiten. Damit ich bei Bedarf noch schneller auf diesen Modus umstellen kann, habe ich mir den RAW-Burst-Modus auf die Schärfentiefe-Prüftaste gelegt.
Es gibt noch einige Besonderheiten auf die man achten muss wenn man mit dem RAW-Burst-Modus arbeiten möchte.
Bei eingeschaltetem „Opt. Sucher simulieren“ kann der RAW-Burst-Modus nicht eingeschaltet werden. Umgekehrt ist es genauso. Wenn der RAW-Burst-Modus eingeschaltet ist kann nicht auf „Opt. Sucher simulieren“ umgestellt werden.
Im Av-Modus und eingeschaltetem RAW-Burst-Modus ist es nicht möglich manuell den ISO-Wert einzustellen. Hier wird die ISO automatisch auf „Auto“ eingestellt. Ich habe das noch nicht durchschaut aus welchem Grund.
Bei der Einstellung auf M- und FV-Modus sind alle Einstellungen möglich.
Ist die Kamera auf den mechanischen Verschluss eingestellt, übernimmt der RAW-Burst-Modus automatisch den elektronischen Verschluss mit 30B/s. Es muss also nicht expliziet der elektronische Verschlus eingestellt sein.
Bei der Arbeitsweise empfiehlt es sich, dass der Modus M oder Fv eingestellt wird und eine konstante Belichtungszeit gewählt wird. Durch das mitziehen eines abfliegenden Vogels kann sich die Helligkeit der Umgebung verändern und so eine unterschiedliche Belichtung der Serie verursachen.
Einige Bildbeispiele die im RAW-Burst-Modus aufgenommen wurden. Dabei geht es eigentlich um die ersten 7-10 Bilder die ohne den RAW-Burst-Modus kaum möglich wären, da die Reaktion eines Menschen doch sehr träge ist. Natürlich gibt es auch da Unterschiede.
Im Canon EOS R-Forum habe ich da auch schon etwas vorgestellt.
RAW-Burst-Modus-Blaumeise beim Abflug. Das Bild im roten Rahmen ist das erste Bild außerhalb des RAW-Burst-Modus
RAW-Burst-Modus-Kohlmeise beim Abflug. Das Bild im roten Rahmen ist das erste Bild außerhalb des RAW-Burst-Modus
Die Bilder vom Rotmilan beim Start sind aus einer Serie von 63 Bildern. Dabei ist jedes einzelne Bild für sich verwendbar und in der Schärfe sehr gut. Bei allen Bildern war der Autofokus auf dem Auge und die R7 hat das super hingekriegt. Um den Ablauf etwas zu zeigen habe ich aus den Bildern einen Timelaps erzeugt um die Bildfolge zu demonstrieren. 14 Bilder zeige ich in der Galerie. Sie sind aus den Bildfolgen entnommen.
Aufnahmedaten: EOS R7 – RF 100-500 mm bei 223 mm – Bl. 6.3 – 1/4000s – ISO 800
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Moduss)
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Rotmilan (Milvus milvus) aus einer Reihe mit RAW-Burst-Modus
Um die einzelnen Dateien aus der Rolle (so nennt Canon das RAW-Burst-Paket) zu extrahieren habe ich einige Zeit gebraucht bis ich es geblickt hatte. In der Kamera kann eine Datei auch als separates Bild gespeichert werden, doch bei einer Serie von vielen Bildern ist das etwas nervig. Im Canon eigenen Programm DPP gibt es unter dem Menüpunkt „Extras“ den Punkt „RAW-Serienbildmodus-Werkzeug starten“. Mit dieser Funktion können die einzelnen Dateien in der Rolle angesehen und als separate Datei gespeichert werden. Allerdings funktioniert es nicht, einen gewissen Bereich auszuwählen und mehrere Bilder als einzelene RAW-Dateien auf einmal zu speichern. Obwohl es dazu eineInformation bei Canongibt, funktioniert es bei mir nicht. Einzelne Dateien sind kein Problem.
UPDATE zum gelben Bereich: Nach Kontakt mit Canon habe ich das Problem, dass es nicht möglich ist mehrere Dateien eines Bereiches zu speichern, angesprochen. Als Antwort kam die Aussage, dass der ausgewählte Bereich wieder in einer „Rolle“ bzw. Serie gespeichert wird und nicht als einzelne Dateien. Diese müssen einzeln aus der Serie gespeichert werden.
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